wir haben häufig Termin-Aufträge, welche erst in mehreren Monaten versendet werden sollen. Haben wir bspw. 200 Stk auf Lager und einen Termin-Auftrag über 400 Stk. für in 3 Monaten, dann ist der Lagerbestand blockiert/reserviert und an die Shops wird der Lagerbestand 0 übermittelt. So weit so richtig.
Wenn wir zwischenzeitlich jedoch einen weiteren Wareneingang von bspw. 1000 Stk erhalten, um den Termin-Auftrag ausführen zu können, dann möchten wir die 200 lagernde Stk gerne jetzt über die diversen Shops anbieten und verkaufen können. Dafür muss der Lagerbestand zu den Shops synchronisiert werden.
Man kann zwar im Artikel > Lager über das “x” die Reservierung rausnehmen, diese Reservierung ist jedoch innerhalb von wenigen Minuten wieder hinterlegt und der Bestand geblockt. So bekommen wir B2B-Bestellungen raus, können jedoch über Shopify, Amazon und co nichts verkaufen.
Wir löst Ihr das Problem, um einen verfügbaren Bestand an die Shops übermitteln zu können?
ein eigenes B2B Projekt haben wir bereits. Jedoch mit Auto-Reservierung.
ein separates Lager für B2B haben wir noch nicht angelegt. Das würde dann bedeuten, dass wir die Bestände manuell umbuchen müssen, um den Auftrag aus dem B2B Lager versenden zu können, korrekt?
Wo genau in der Shop-Schnittstelle stellt man die Regel für die Lagerorte ein? Ich kenne nur die Option in der Lagerverwaltung “Kein Auto-Versand (Sperrlager) Lager”, was meines Wissens dann dazu führt, dass die Bestände auch nicht synchronisiert werden.
Die Reservierung für einzelne Aufträge kann man nicht rausnehmen? Geht das nur über ein eigenes Projekt, welches keine Auto-Reservierung hat?
Oder kann man im Auftrag sagen, ab welchem Datum der Bestand reserviert werden soll?
Wir buchen, buchen und buchen… auch immer vom B2B auf B2C oder ein Reserviert Lager und zurück. Was im Xentral leider, leider nicht funktioniert, ich kann im Auftrag nicht sagen aus welchem Lager er entnehmen soll. Das kann man eben nur mit Projekten steuern. Mit Reservierungen im Xentral arbeiten wir nur im B2C Bereich damit wir Amazon Auftrage sicher bedienen können. Termin / Palettenware usw. reservieren wir einfach durch „wegbuchen“.
Aufpassen würde ich auch mit der Funktion „Kein Auto-Versand (Sperrlager)“ das schaltet nicht nur den Autoversand aus, sondern ist eine echte Sperrlager Funktion, das heißt Ware ist aus dem System genommen, sprich es kann deinen Bedarf im Einkauf usw. verzerren.
Bei uns kommt noch das Problem des MHD dazu und wir das „FIFO“ übersteuern müssen, da wir Wiederverkäufer neuer Ware geben müssen. (Um Meldungen vorzubeugen ich kenn die Funktion der „Wunsch Charge“ das funktioniert gut, aber nur wenn zur Auftragsanlage die Ware schon auf Lager liegt, bzw. existiert, und der Auftrag Manuell erfasst wird und nicht über die Schnittstelle kommt.)