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Frage

Neukundenanlage bei Import aus Shopware 6 fehlerhaft - #272584

  • January 6, 2026
  • 3 Antworten
  • 38 Ansichten

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Hallo,

Beim Auftragsimport aus Shopware 6 werden die Kundendaten fehlerhaft angelegt.

Die Neukunden werden generell mit der Sprache Deutsch angelegt. (Shop ist zweisprachig DE/EN)

Die Besteuerung steht grundsätzlich auf “Inland”

Speziell bei USA Kunden fehlt in der Adresse der Bundesstaat obwohl Pflichtfeld.

Im Auftrag ist alles richtig. Die Daten kommen also richtig über den Connector rein.

In meinem Fall, ich habe 50% Auslandsanteil, heist das das 50% meiner Kundendaten faslch sind.

 

Das Ticket  #272584 dazu ist seit 5 Monaten offen und immer noch nicht gelöst.

Ich möchte nun gerne eine definitive Antwort bekommen wann Xentral sich dieses Thema anschaut und endlich löst?

 

Viele Grüße

Gregor

 

 

3 Antworten

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Hallo ​@Gregor Walbeck* ,

ich habe dir soeben im Ticket auch geantwortet. Aber gerne auch hier nochmal um es für andere festzuhalten.

Im Zuge des Ausbaus an Flows in der Xentral Flows Bibliothek, gibt es hier diesen “Informationen bei der Kundenanlage im Auftragsimport erweitern” der die fehlenden Adressinformationen nachliefert. 

In diesem Sinne einen schönen Start in 2026!


Christian H von digitalXL
Super User
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@Gregor Walbeck* 

 

Es ist so, wie Manuela es beschrieben hat:
Um die Adressdaten (z. B. Sprache, Bundesstaat, steuerliche Einstufung) so zu übernehmen, wie sie im Auftrag aus dem Shop vorliegen, ist der Xentral-Flow „Informationen bei der Kundenanlage im Auftragsimport erweitern“ erforderlich und muss aktiv sein.

 

 

Über diesen Flow können bei der initialen Kundenanlage folgende Informationen automatisiert aus dem Auftrag in die Kundenadresse übernommen werden:

  • setContactPerson – setzt den Ansprechpartner aus dem Auftrag automatisch am Kunden

  • setVatId – übernimmt die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-IdNr.) aus dem Auftrag

  • setLanguage – setzt die Kundensprache basierend auf der Bestellsprache

  • setState – übernimmt das Bundesland aus der Kundenadresse im Auftrag (relevant z. B. für USA)

  • setTaxation – setzt die steuerliche Einstufung des Kunden (Inland, EU-Lieferung / Lieferschwelle, Export, steuerfrei Inland)

Wichtig ist dabei zu verstehen, dass dieser Flow ausschließlich bei der erstmaligen Neuanlage der Kundenadresse greift. Die genannten Felder werden nur dann gesetzt, wenn der Kunde im Rahmen des Auftragsimports neu angelegt wird.

Im Unterschied zum Legacy Shop Importer gibt es im aktuellen Connect-Ansatz keine Möglichkeit, bestehende Adressdaten bei Folgeaufträgen automatisch zu aktualisieren. Im Legacy-Importer konnte gesteuert werden, ob Adressinformationen bei neuen Aufträgen überschrieben oder ergänzt werden – dieses Verhalten wird aktuell von Connect nicht mehr unterstützt.

Konkret bedeutet das:

  • Sind die Adressdaten bei der Erstanlage korrekt, bleiben sie dauerhaft konsistent.

  • Ändern sich Adressinformationen in späteren Aufträgen (z. B. Bundesstaat, Sprache oder steuerliche Einstufung), werden diese nicht automatisch in der Kundenadresse aktualisiert.

Das beschriebene Verhalten ist somit kein Fehler im Import, sondern eine konzeptionelle Änderung gegenüber dem Legacy-Importer, die bei der Prozessgestaltung berücksichtigt werden muss.


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  • Autor
  • Bekannter Teilnehmer
  • January 8, 2026

Vielen Dank für die Antwort.

Schön dies nun zu wissen.

 

Eine Frage noch:
Im Reiter Trigger im Felld “Preset Project” kann ich auswählen “Shop” oder “Xentral”.

Wenn ich Shop auswähle dann wird der Flow ja wahrscheinlich bei jedem neuen Auftrag aus dem Shop ausgeführt.

Und wenn ich Xentral auswähle, wann wird der Flow dann ausgeführt?

 

Viele Grüße

Gregor